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Headhunter und Personalberater – ein interessanter Berufswunsch

Headhunter ist mit Sicherheit ein interessanter Beruf, der einem zu einem guten Leben verhelfen kann. Eine Standard-Ausbildung gibt es hier jedoch nicht. Natrülich kann ein BWL-Studium nicht schaden, allerdings ist es viel wichtiger, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. 

Meistens geht es um ganz große Summen, wenn Headhunter zum Telefon greifen. Man ist zuständig für die ganz großen Jobs und normalerweise wird man erst ab einem Jahresgehalt von 45000 Euro tätig. Die Provision für eine erfolgreiche Vermittlung liegt in der Regel bei einem Drittel der Summe. Der Berufswunsch Headhunter steht bei ganz vielen ganz oben auf der Wunschliste.

Natürlich ist es aber nicht so, dass man einfach so Headhunter werden kann. Nur weniger Personalberater tummeln sich auf solchen Positionen. Der Weg an die Spitze ist immer hart und der Alltag muss ganz anders gestaltet werden. Man hat viel Arbeit und braucht zudem ein wenig Geduld und eine Leidensfähigkeit, damit man sich das richtige Netzwerk aufbauen kann. Dazu gehört natürlich auch das Schreiben von über 1000 Weihnachtskarten pro Jahr. Manchmal bekommt man auch gleich Großaufträge rein und dann muss man erst einmal Lebensläufe sortieren.

Idealerweise lässt man sich von einem erfahrenen Headhunter ausbilden und sich zu Gesprächen mitnehmen. Auf diese Weise lernt man auch gleich schon ein paar neue Leute kennen, auf die man dann später möglicherweise wieder zurückgreifen kann. Am Ende des Tages sucht man nach Köpfen, die einen außergewöhnlichen Werdegang mitbringen und BWL studiert haben. Im Grund genommen ist das Fach aber egal, es kommt vielmehr auf den Lebenslauf und die Erfahrung an.

Wie ein Unternehmen funktioniert, lernt man erst so richtig in der Praxis. Das Besondere an diesem Job ist, dass man manchmal wildfremde Menschen anrufen muss. Das ist nicht für jeden so einfach. Demnach muss man auf jeden Fall offen sein und gut mit neuen Menschen umgehen können. Wer im Berufsleben nicht gerne mit Menschen zu tun hat, der sollte sich einen anderen Job suchen. Zu Beginn sollte man Praktika absolvieren oder an einem Trainee Programm teilnehmen. All diese Dinge werden einem langfristig zum Erfolg verhelfen. Wer Glück hat, wird nach seinem Abschluss gleich übernommen und dann kann man voll einsteigen und sich beweisen. An der Uni lernt man die notwendigen Fähigkeiten zur Selbstorganisation und manchmal auch das Feingefühl Netzwerke aufzubauen. 

Der Beruf des Headhunters und auch des Personalberaters ist also mit Sicherheit kein Zuckerschlecken, allerdings kann sich jeder diesen harten Weg erarbeiten und wird am Ende vermutlich mit einem gut bezahlten Job belohnt.